Das Auto verrät manches über den Charakter des Fahrers, die Handtasche gilt als Spiegel ihrer Trägerin. Und die Geldbörse? „Sie ist die Visitenkarte der Persönlichkeit“, sagt der deutsche Wirtschaftspsychologe Alfred Gebert. Er unterteilt die Menschheit in sechs Portemonnaie-Typen.
Luxus-Börse: weist auf weltoffene, lebensfrohe Menschen hin. Der Luxus-Typ trägt in einer schlichten, aber teuren Lederbörse diverse Kredit- und EC-Karten und mindestens 300 Euro.
Chaos-Beutel: sind meist aus Stoff und voll mit Notizen und alten Eintrittskarten. Ihre Besitzer sind unbeschwert, spontan, vergesslich. Sie haben nicht viel Geld, geben es aber gern aus.
Marken-Portemonnaie: Sein Inhaber ist eine schillernde, extravagante Persönlichkeit, die ihre Geldtaschen in kurzen Abständen wechselt. Dieser Typ hat viel Kleingeld dabei.
Schmucklose Börse: Der Inhaber dieser Variante ist ein Perfektionist, er liebt sein Sparbuch. Sein Börsel ist aus Kunstleder in braun oder schwarz.
Lederklassiker: Ehrgeizige, aber zurückhaltende Charaktere. Sie sparen bei Dingen wie Essen und Auto.
Minihandtaschenmodell: Diese Geldbörse ist fast so groß wie eine Handtasche und gut geordnet. Findet sich bei Menschen, die auf alle Eventualitäten vorbereitet sind.
OÖN, 20.7.2005