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Geschichte des Euro: Der lange Weg zur gemeinsamen Währung

Der Euro, mit dem 300 Millionen Europäer in wenigen Tagen ihre Geldgeschäfte abwickeln werden, hatte eine lange Anlaufphase.

· 1987 wurde das Ziel eine Währungsunion in einem EU-Vertrag verankert.

· 1989 billigte der Europäische Rat den Kommissionsplan für die Währungsunion.

· 1992 wurde der Maastricht-Vertrag unterzeichnet, der die Währungsunion bis 1999 vorsah und die Beitrittskriterien festlegte.

· 1995 wurde der Namen für die neue Währung mit Euro und Cent festgelegt.

· 1997 wurde der europäische Stabilitäts-und Wachstumspakt in Amsterdam unterzeichnet.

· Elf EU-Staaten wurden 1998 für “Euro-würdig” befunden. Grossbritannien, Schweden und Dänemark wollten freiwillig nicht, Griechenland hatte die Kriterien noch nicht erfüllt. Am 31. Dezember wurde der Umrechnungskurs des Euro zu den Währungen der Teilnehmerstaaten festgelegt.

· Am 1.1.1999 wurde der Euro gemeinsame Währung der elf Teilnehmerländer. Am 4.1. nahmen die Börsen den Handel mit dem Euro auf.

· Griechenland wurde im Jänner 2001 als zwölftes Land in den Euro-Teilnehmerbund aufgenommen. Mit September begann die Ausgabe der Euro-Starterkits für Unternehmer, am 15. Dezember für Private.

· Am 1.1.2002 wird der Euro gesetzliches Zahlungsmittel in zwölf EU-Staaten.

 

Wirtschaftsblatt, 28.12. 2001

 

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