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EU-Beitritt: Ja, aber was bringt es uns?

Brücken zwischen den Kulturen

Welche Einstellung haben unsere TeilnehmerInnen zu dem baldigen EU-Beitritt? Diese Frage haben sich Lektoren des Österreich Instituts Brünn gestellt und deshalb haben sie das Thema ganz aktuell in den Unterricht gebracht. Die KursteilnehmerInnen haben selber viele Punkte zur Diskussion gestellt und es entstand eine wirklich interessante und rege Diskussion.

 

Einige von den Fragen und Antworten bringen wir Ihnen in den folgenden Zeilen:

 

Sehen Sie in dem Zusammenhang mit dem EU-Beitritt eher eine Hoffnung oder eine Gefahr für die Tschechen?

 

Wirtschaftlich können wir sicher gewinnen, z.B. fallen verschiedene Hindernisse weg (wie z.B. der Zoll, lange Wartezeiten an den Grenzen). Wir werden sicher bessere Studienmöglichkeiten haben (schon heute gibt es Projekte, die durch verschiedene Stipendien junge Leute beim Studium im Ausland fördern), dazu kommen hoffentlich auch bessere Arbeitsmöglichkeiten und wir hoffen auch auf eine Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kultur und der Politik. Dagegen sehen wir als eine von den größten Gefahren die Kriminalität und zwar im Zusammenhang mit der Grenzöffnung. Es kommen bestimmt auch zu uns Flüchtlinge und billige Arbeitskräfte aus den östlichen Ländern.

 

Květa und Aneta, ÖI Brno, AD 12

 

 

 

 

Wie weit werden sich die tschechisch-österreichischen Beziehungen ändern?

 

Wir hoffen, dass unsere gemeinsame Mitgliedschaft in der EU nicht nur zu besseren Beziehungen beitragen wird, sondern auch die besseren Seiten unserer gemeinsamen Vergangenheit wiederbeleben könnte (zum Beispiel Wien als "historisches Zentrum Mährens"). Wir haben doch Wurzeln in eimer mitteleuropäischen Tradition…

 

Kristl und Vladimír, ÖI Brno, AD12



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