Die Studie "Leben und Lebensqualität in Wien" bestätigt, dass unsere Stadt ein guter Platz zum Leben ist.
Was internationale Studien längst herausgefunden haben, bestätigen jetzt auch die Wienerinnen und Wiener: 95 Prozent halten unsere Stadt für einen absolut lebenswerten Ort und könnten sich nicht vorstellen, dass es woanders ebenso schön ist. Das ist das Ergebnis einer brandaktuellen Studie, erstellt vom Meinungsforschungsinstitut IFES.
Wien hat sich gewandelt
Es war nicht die erste Befragung dieser Art. Bereits im Jahr 1995 hatte die Stadt Wien eine ähnliche Studie in Auftrag gegeben. In der Zwischenzeit hat sich allerdings vieles verändert. Neue Stadtviertel sind entstanden, das Verkehrsnetz wurde ausgebaut, die Verwaltung modernisiert und ein Klimaschutzprogramm verabschiedet. Acht Jahre später – nachdem die wichtigen Maßnahmen greifen – war es an der Zeit, den eingeschlagenen Weg einmal zu überprüfen.
Neuer Kurs abgefragt
Also bat man die Wienerinnen und Wiener um ihre Meinung zu Wohnungen, Verkehr, Umwelt, Kulturangebot, Freizeiteinrichtungen, Arbeitsmarkt, Spitälern und vielem mehr. Die Ergebnisse verglich man dann mit denen von 1995. Was dabei herausgekommen ist, bestätigt im Großen und Ganzen den Kurs der Stadt. Die Zufriedenheit der Bevölkerung ist in vielen Bereichen – etwa beim Wohnen, den Behördenwegen, den Sozialeinrichtungen oder beim Kulturangebot – wesentlich gestiegen. Es gibt aber auch einiges, das den Wienerinnen und Wienern fehlt. So würde man sich mehr Wohnstraßen oder mehr Freiflächen für Jugendliche in stark befahrenen oder dicht bebauten Bezirken wünschen. In künftigen Planungen soll das daher mehr berücksichtigt werden. Auch beim Autoverkehr, der Arbeitsplatzsituation und der Sicherheit fällt das Ergebnis nicht mehr ganz so groß aus wie noch vor einigen Jahren.
Mehr Sicherheit
Gerade bei der Sicherheit wird ständig an Verbesserungen gearbeitet. Die Palette reicht von Frauenhäusern über erstklassig ausgebildete Feuerwehrleute bis zu mehr Licht in dunklen Gassen. Auch für Verkehr und Arbeitsplätze wird laufend etwas getan.
wien.at, 1/2004