Schläft man zu zweit gesünder?
Die Hälfte der Österreicher schläft mit einem Partner im gemeinsamen Bett, während ein knappes Drittel ständig alleine schläft. Der Rest sind „Wechselschläfer“. Sie legen sich also einmal mit, einmal ohne ihren Partner ins Bett.
Schlaf geschlechtsspezifisch
Obwohl es fast immer die Frauen sind, die den Paarschlaf als besonders angenehm beschreiben, sind meist sie es, die den Wunsch nach getrennten Schlafzimmern als erste äußern. Sie kann nicht schlafen, weil Er schnarcht. Er dagegen wehrt sich gegen die Trennung von Bett und Frau vehement. Die Befürchtung des „Was werden die anderen dazu sagen“, die vermeintliche öffentliche Blamage steht dahinter.
Power-Napping
Je nach Breitengrad und Kultur legen sich die einen zur Siesta aufs Ohr, während andere dieses Verhalten verpönen. Die Österreicher können sich nicht so recht entscheiden. Immerhin legen sich 23 Prozent tagsüber hin. Und es werden mehr. Kein Wunder: Früher wurde nachts mehr geschlafen als heute: Um 1900 waren es noch neun Stunden im Schnitt, heute nur mehr rund sieben Stunden.
Die Presse, 07.07.2008